Schiene gewinnt gegenüber der Straße

Der Personenverkehr auf der Schiene wächst sowohl in Deutschland als auch in der gesamten Europäischen Union schneller als der auf der Straße. Darauf hat das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene hingewiesen, und Verkehrsexperten sehen darin einen Trend dafür, dass der Individualverkehr per Pkw seine Anziehungskraft eingebüßt und seinen Wachstumszenit bereits überschritten habe. Fakt ist, dass eine wachsende Anzahl von Menschen in Deutschland und Europa auf den Öffentlichen Verkehr setzt, um mobil zu sein.

„Angesichts der Auto-Marktmacht von 85 Prozent in Deutschland bejubeln wir hier ein zartes Pflänzchen“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Dennoch zeigen Vorreiterländer wie Japan oder die Schweiz, wohin die gesellschaftliche Reise auch bei uns gehen könnte.“

So lag laut einer Pressemitteilung des Verkehrsbündnisses der Marktanteil der Bahnen in Japan bei knapp 30 Prozent, in der Schweiz bei 17,5 Prozent – Tendenz seit Jahren steigend. Das Internationale Transport Forum sieht einen solchen Trend auch für Länder wie Australien, die USA und England. In Deutschland liegt der Anteil der Eisenbahn an Personenkilometern knapp unter 10 Prozent.

 

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