Weniger Eisenbahn-Unfälle in Europa
85 Prozent aller Unfälle im EU-Eisenbahnbereich, die schwere Verletzungen oder Todesfälle nach sich ziehen, werden von Personen verursacht, die sich ohne Autorisierung im Gleisbereich aufhalten oder die Fahrbahn überqueren. Das geht aus der Eisenbahnunfall-Statistik der Europäischen Eisenbahnagentur (ERA) für das Jahr 2010 hervor.
Insgesamt kamen im Jahr 2010 bei Eisenbahnunfällen in 27 EU-Staaten 1.256 Personen um ihr Leben, weitere 1.236 wurden ernsthaft verletzt. Damit ist die Zahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent gesunken und hat ihren Tiefststand erreicht, seitdem diese Statistik geführt wird. Summa summarum berichteten die 27 EU-Mitgliedsstaaten von 2.401 signifikanten Eisenbahnunfällen.
Auffallend und ein Zeichen für das hohe Sicherheitsniveau des Verkehrsträgers Bahn ist der geringe Anteil an Reisenden und Bahnmitarbeitern, die in Unfällen mit Todesfolge verwickelt sind: Dieser liegt bei zirka 5 Prozent.



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