Im vierten Teil dieser Reihe wird der Fahrplan vor dem Hintergrund der jüngsten gesetzlichen Rahmenbedingungen, die hauptsächlich von europäischem Recht geprägt sind, betrachtet. Den zweiten Schwerpunkt dieses Artikels bildet das Fahrplanprocedere einschließlich der in diesem Zusammenhang maßgebenden Fristen, Vorläufe und Fahrplanelemente.
Das deutsche Transportrecht hat in seiner über 130-jährigen Geschichte vielfältige Änderungen und Neuerungen erfahren. Der nachfolgende Artikel zeigt die historische Entwicklung des Transportrechts auf und erläutert die aktuellen rechtlichen Aspekte, die für den Transport von Fracht sowie im Lager- und Speditionsgeschäft der Eisenbahnen in Deutschland relevant sind. Daneben werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Frachtrecht auf der Straße dargestellt.
Der vorliegende Text basiert auf dem Gesetz zur Neuregelung des Fracht-, Speditions- und Lagerrechts (Transportrechtsreformgesetz – TRG – vom 25. Juni 1998; BGBl. 1998 I S. 1588; berichtigt, BGBl. 1999 I, S. 42). Die Paragrafen sind solche des HGB (Handelsgesetzbuch), soweit nicht anderes angegeben.
Leben auf den ostfriesischen Nordseeinseln bedeutet nicht nur den Geruch nach Salz in der Luft und das Gefühl von Sand unter den Füßen: Hier zu leben bedeutet auch, einige Besonderheiten wie zum Beispiel das Meer und seine Gezeiten zu akzeptieren. Wie in keiner anderen Region beeinflusst der dauernde Wechsel zwischen Ebbe und Flut den Lebensrhythmus der Menschen. Bei einigen dieser Inseln bestimmt dieser Rhythmus auch die Zeiten, in denen sie mit dem Boot oder Schiff vom Festland aus erreichbar sind.
Und ist eine Insel erst einmal erreicht, stellt sich Reisenden die Frage des Weiterkommens: Nicht überall ist Individualverkehr möglich und abgesehen von Rettungsfahrzeugen und der Müllabfuhr sind die meisten Inseln völlig autofrei.
Auf den Inseln Borkum, Langeoog und Wangerooge übernehmen schon seit vielen Jahren Bahnen die Verbindung zwischen dem Schiffsanleger und dem jeweiligen Hauptort der Insel und stellen damit auch die Versorgung der Insel mit Gütern aller Art sicher.
Wer sich nach der Bedeutung des Begriffes „Fahrdynamik“ umschaut, wird feststellen, dass sich alles Mögliche dahinter verbirgt. In manchen großen Wörterbüchern findet man das Wort überhaupt nicht. Bessere Lexika erklären es ausschließlich als Teilgebiet der Fahrzeugmechanik von Straßenfahrzeugen [1]. Dennoch ist die Definition der Fahrdynamik weder exotisch noch unlogisch. Sie ist vielmehr Teil der Wissenschaft und schlüssig herzuleiten.
Das Bemühen, fremde Namen in ihrer Originallautung aussprechen zu wollen, mag ja noch verständlich sein, doch bei der Kultivierung alles Englischen auf Kosten des Deutschen machen die Medien auch nicht vor Kindern halt. Sie, die ihre Muttersprache noch lernen, deren Kenntnisse noch vertieft und gesichert werden müssen, werden in den Kindersendungen mit englischen Liedern berieselt oder müssen sich anhören, wie die Vornamen Anne, Peter, Robert – die es in beiden Sprachen gibt – englisch ausgesprochen werden.
Der Titelheld und Dänenprinz Hamlet stellt sich in dem gleichnamigen Trauerspiel von William Shakespeare die Frage: „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!“ Wir haben uns erlaubt, das berühmte Zitat etwas abzuwandeln, weil ein Hindernis im Fahrweg sofort eine Betriebsgefahr hervorruft und im wahrsten Sinne „Sein oder Nichtsein“ bedeuten kann.
Die Fahrwegprüfung geht zurück bis in die Pionierzeit der Eisenbahn und ist bis in das Zeitalter der modernsten Stellwerkstechnik hinein eine elementare Voraussetzung für das Zulassen von Zugfahrten.
Im Sprachraum der Europäischen Union leben ca. 450 Millionen Bürgrinnen und Bürger. Deutsch ist die Muttersprache von etwa 90 Millionen Menschen und somit die meist gesprochene Sprache in der Europäischen Union. Gerade in einer immer größer und vielfältiger werdenden Union ist es wichtig, dass sich die Bürger miteinander verständigen können.
Wenn sie fauchend und zischend über die Gleise rollen und dabei dicke Dampfwolken ausstoßen, leben alte Zeiten wieder auf. Viele von ihnen sind in Eisenbahnmuseen oder bei Museumsbahnen zu bewundern. Etwa 180 der erhaltenen rund 1.500 Dampflokomotiven in Deutschland können sich noch aus eigener Kraft fortbewegen.
Die Geschichte der Eisenbahnen ist untrennbar mit der Entwicklung der Dampflokomotiven verbunden. Deren Zeitalter begann 1813 mit der Entwicklung der ersten brauchbaren Dampflokomotive in England und endete in Deutschland im regulären Betriebseinsatz Ende der siebziger Jahre. Von Ausnahmen abgesehen kommen Dampflokomotiven heute nur noch als Museumsfahrzeuge zum Einsatz.
Täglich wird sie von mehr als einer Millionen Menschen benutzt: Damit ist die Berliner S-Bahn führend im Berliner Nahverkehr. Im Jahr 1992/93 haben der Bund, die Bahn und die Länder Berlin und Brandenburg Schwerpunkte für die Wiederherstellung und Grunderneuerung des S-Bahn-Netzes vereinbart. Zwischenzeitlich ist die Wiederherstellung des Kernnetzes der Berliner S-Bahn mit dem Lückenschluss im Nordring zwischen Westhafen und Gesundbrunnen abgeschlossen worden. Auch die Verbindungen aus Berlin in das Umland sind im Wesentlichen wieder hergestellt. In den kommenden Jahren wird im S-Bahn-Programm die bereits begonnene technische Grunderneuerung fortgeführt und das Netz gezielt ergänzt. Der Neubau der Strecke Lichterfelde Süd – Teltow-Stadt wird bis Ende 2004 fertig gestellt sein, während die Grunderneuerung der Stadtbahn zwischen Zoologischem Garten und Westkreuz sowie der Neubau des S-Bahnhofs Papestraße bis 2006 abgeschlossen sein soll. Der Wiederaufbau der S-Bahn von Berlin-Spandau nach Falkensee wird vorbehaltlich des Nachweises der wirtschaftlichen Betriebsführung realisiert. Finanziert werden die Projekte hauptsächlich aus Mitteln des Bundes, der Länder Berlin und Brandenburg sowie aus Eigenmitteln der Deutschen Bahn auf Grundlage des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes, des Bundesschienenwegeausbaugesetzes, des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und des Hauptstadtvertrages. Zu den zwischen 1990 und 2000 investierten rund zwei Milliarden Euro kommen bis 2006 noch Investitionen von weiteren 1,5 Milliarden Euro hinzu.
Alles begann vor 125 Jahren: Am 31. Mai 1879 stellte der Unternehmer Werner von Siemens (1816 bis 1892) auf der Berliner Gewerbeausstellung die erste elektrische Lokomotive vor, die ohne Batterie auskommt. Es war das erste Mal, dass ein Generator den Strom für eine Lokomotive lieferte. Schon lange bemühten sich Erfinder und Ingenieure, elektrische Eisenbahnen wirtschaftlich mit Strom zu versorgen. Sie scheitern jedoch, weil zwar der Elektromotor erfunden war, als Stromquelle aber nur leistungsschwache galvanische Zellen (Batterien) zur Verfügung standen. Das änderte sich, als Werner von Siemens 1866 den ersten funktionsfähigen Generator baut und damit die geeignete Stromquelle für Lokomotiven findet. Nun erst war es möglich, Stromstärken in nahezu unbegrenzter Höhe zu erzeugen.
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