Die Deutsche Bahn hat mit Bombardier Transportation einen Vertrag über die Lieferung von 32 E-Loks für den Regionalverkehr abgeschlossen. Nach Angaben der DB beträgt das Investitionsvolumen rund 108 Millionen Euro. Mit der Bestellung wird eine Option aus einem bestehenden Vertrag eingelöst. Mit den Loks der Baureihe 146 soll die bestehende Fahrzeugflotte verjüngt werden. Die Auslieferung ist ab 2014 geplant.
Ohne elektrische Traktion wäre ein leistungsfähiges Bahnsystem nicht möglich. Nur elektrische Fahrzeuge lassen die Installation einer hohen Leistung mit vertretbarem Aufwand zu. Haupteinsatzgebiet für elektrische Fahrzeuge ist der Streckendienst, seltener der Rangierdienst.
Im September 2012 stellte Siemens auf der InnoTrans in Berlin die Lokfamilie Vectron aus. Neben verschiedenen elektrischen Varianten war auch die Diesellok Vectron DE mit 2.400 Kilowatt Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde zu sehen. Wie die elektrischen Vectron-Loks wurde die Diesellok von Siemens neu
konstruiert und in zunächst einem Exemplar zur Erlangung der Zulassungen und zur Erprobung gebaut.
Im Jahr 2008 erhielt Bombardier den Auftrag über die Lieferung von 55 Lokomotiven der Baureihe ALP 45 DP nach den USA und Kanada. Es handelt sich bei diesen Loks um Zweikraftlokomotiven, die elektrischen- und Dieselantrieb kombinieren und demzufolge als Dual Power Lokomotiven bezeichnet werden. Auftraggeber waren die New Jersey Transit (NJT) mit 35 und die Agence Métropolitaine de Transport (AMT) in Montreal mit 20 Lokomotiven. Nach drei fertiggestellten und ausgelieferten Loks hat im August 2011 bei Bombardier in Kassel die Serienproduktion begonnen.
In Bezug auf Leistungs- und Einsatzfähigkeit sind moderne Lokomotiven Universaltalente. Unterschiedliche Zugtypen mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Anhängelasten sowie der Einsatz in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen und Zugsicherungssystemen stellen heute kein Problem mehr dar.
Im Juli 2008 bestellte die Deutsche Bahn AG 130 Gravita 10 BB bei Voith Turbo Lokomotivtechnik. Die vierachsigen dieselhydraulischen Lokomotiven mit Mittelführerhaus, von denen sich 50 bereits in Betrieb befinden und deren Auslieferung bis 2013 erfolgt sein wird, sind für den schweren Rangierdienst sowie für den leichten Streckendienst und für Übergabefahrten vorgesehen. Nach mehr als 36 Jahren erhält die Deutsche Bahn damit erstmals wieder neue Dieselloks, die mit hydraulischer Leistungsübertragung ausgerüstet sind. Die Investitionssumme für die neuen Lokomotiven beträgt rund 250 Millionen Euro. Sie werden bei der DB die Baureihenbezeichnung 261 tragen
Bombardier Transportation und DB Regio AG haben im April einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 200 TRAXX-Lokomotiven (Herstellerbezeichnung) mit dieselektrischem Mehrmotoren-Antrieb geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 9 Jahren mit einem Wert von etwa 600 Millionen Euro. Mit Abschluss des Rahmenvertrages hat die DB Regio AG bereits die ersten 20 Lokomotiven für den Einsatz im Personenverkehr abgerufen. Die erste Auslieferung ist für Mitte 2013 geplant.
Alstom hat eine neue Plattform für Rangierlokomotiven entwickelt, die auf dem Hybridkonzept des Konzerns basieren. Auf dieser Basis bietet das Unternehmen drei verschiedene Antriebssysteme an: eine Hybrid-Version, eine Bauform mit zwei Motoren und eine einmotorige Variante.
Auf der jüngst zu Ende gegangenen Messe Transport Logistic in München war sie erstmals höchstoffiziell zu sehen: die TRAXX-Wechselstromlokomotive mit ergänzendem Dieselmotor von Bombardier.
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