Auf der jährlich stattfindenden Tagung für Eisenbahnprofessoren Mitte April in Berlin hat Dr. Rüdiger Grube bekräftigt, dass die Deutsche Bahn weiterhin auf eine „zielorientierte Zusammenarbeit“ mit den Universitäten setzt.
Die Deutsche Bahn hat mit dem Relaunch ihrer Karriere-Website eine Arbeitgeberkampagne gestartet. Die neue Internetseite ist das Herzstück der Personalmarketing-Strategie der DB, mit der Sie unter dem Motto „Kein Job wie jeder andere“ ab sofort um Mitarbeiter werben will.
Die Deutsche Bahn AG und die Bundesagentur für Arbeit haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Vermittlung von Arbeitssuchenden in den Konzern zu verbessern.
Die Deutsche Bahn als einer der größten Mobilitäts- und Logistikdienstleister ist den meisten Menschen auch außerhalb Deutschlands ein Begriff. Was jedoch gerade Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz immer wieder überrascht, ist die Vielfalt der Berufe, die hinter dem System „Bahn“ stehen. So ist für viele der Lokführer, auf den die Ausbildungsrichtung Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport, vorbereitet, immer noch der klassische Traumberuf. Dies ist jedoch nur einer von mehr als 25 Ausbildungsberufen bei der Deutschen Bahn. Zählt man Berufe hinzu, die zum Beispiel nur innerhalb eines Betriebes im Konzern ausgebildet werden, kommt man auf insgesamt etwa 60 Ausbildungsberufe, angefangen bei Automobilkaufleuten bis hin zu Zerspanungsmechanikern.
Mit wachsenden weltweiten Wirtschaftsaktivitäten wird der Anspruch an Mitarbeiter in international tätigen Unternehmen immer größer. Neben fachlichen Qualitäten sind zunehmend auch grenzüberschreitende Flexibilität und kulturelle Anpassungsfähigkeit gefragt. Und das auf allen Ebenen. Damit bekommt auch die Suche nach qualifizierten internationalen Nachwuchskräften eine neue Dimension. Neben standardisierten und objektiven Kriterien spielen bei der Bewerberauswahl zunehmend individuelle interkulturelle Aspekte eine wichtige Rolle. Wie können Talente aus verschiedenen Welten in einem internationalen Netzwerk eine gemeinsame Unternehmenskultur erfolgreich vorantreiben? Die Verantwortlichen des DB-Konzernbereichs operatives Personalmarketing & Recruiting haben gemeinsam mit DB Training, Geschäftseinheit Beratung hierfür einen innovativen Auswahlprozess entwickelt. Der folgende Beitrag gibt Einblicke in die Programme und zeigt, wie Trainees mit internationaler Ausrichtung gewonnen werden können.
Die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure in Deutschland ist im Februar des laufenden Jahres im sechsstelligen Bereich angekommen: Laut des Ingenieurmonitors des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI) in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln überschritt die Zahl der ausgeschriebenen Stellen mit 105.700 erstmals seit Beginn der Erhebung im August 2000 die Schwelle von 100.000.
DB-Personalvorstand Ulrich Weber hat gegenüber der Rheinischen Post die Restrukturierungsphase des Konzerns für beendet erklärt und angekündigt, dass die DB in Zukunft „pro Jahr zwischen 5.000 und 7.000 Beschäftigte neu einstellen oder ausbilden“ wird.
Der demografische Wandel zieht seine Bahnen. Erfahrene Mitarbeiter scheiden altersbedingt aus. An vielen Orten fehlt adäquater Ersatz. Es herrscht Fachkräftemangel. Auch an DB ProjektBau geht diese Entwicklung nicht spurlos vorbei. Aufgrund der guten Auftragslage und vor dem Hintergrund ausscheidender Mitarbeiter wird die Personaldecke an Ingenieuren – speziell zur Bauüberwachung – zunehmend dünner. Da der Bedarf nicht mehr komplett aus den eigenen Reihen gedeckt werden kann, geht das Unternehmen neue Wege der Personalrekrutierung. In enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit werden Ingenieure ausgewählt, die dann von DB Training zum Bauüberwacher qualifiziert werden. Dieser Beitrag zeigt, wie aus Arbeitsuchenden Verantwortungsträger werden.
Durch die Erschließung neuer Märkte im Ausland nimmt die Internationalisierung vieler Unternehmen, so auch die der Deutschen Bahn, weiter zu. Dies fordert viel vom Unternehmen wie auch vom Mitarbeiter. Die Besonderheit der internationalen Unternehmenstätigkeit liegt darin, dass die Unternehmen unter anderen kulturellen Bedingungen tätig werden. Dabei sind die technisch-handwerklichen Gebiete des Managements wie Planung oder Kostenrechnung leichter übertragbar als die verhaltensbezogenen Teile des Managements, die so genannten Soft Skills. Gerade Letztere sind jedoch entscheidend, um internationaler Zusammenarbeit zum Erfolg zu verhelfen. In diesem Beitrag schildern Beteiligte des „RZD-DB Young Professional Exchange Programms“, wie die beiden Bahnen einander Einblick in ihre Arbeitskultur gewähren, die Zusammenarbeit fördern und somit zum Aufbau eines binationalen Netzwerkes zwischen den Mitarbeitern beitragen.
Seit Jahren arbeitet die DB eng und vertrauensvoll mit den Russischen Eisenbahnen (RZD)zusammen. Der Ausbau der gemeinsamen Schienengüterverkehre zwischen Mitteleuropa und Russland bildet einen der Schwerpunkte in der Zusammenarbeit. So wickeln zum Beispiel DB Schenker Rail und TransContainer, die Unternehmenstöchter der DB bzw. der RZD, die logistische
Versorgung zwischen den mitteleuropäischen VW-Standorten und dem Werk im russischen Kaluga ab: Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit wurde 2009 mit dem Lieferantenpreis der Volkswagengruppe ausgezeichnet. Seit März 2010 wird die Zusammenarbeit zwischen RZD und DB mit der gemeinsamen Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter erweitert.
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